Ablauf - Villa Kunterbunt e.V.

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Betreuungszeiten

Betreuungszeiten
Zur Zeit gibt es in unserer Einrichutng drei Betreuungszeiten:
als Kindergartenkind mit einer Betreuungszeit von 25 Stunden in der Zeit von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
als Kindergartenkind mit einer zusammenhängenden Betreuungszeit von 35 Stunden in der Zeit von 07:30 Uhr bis 14:30 Uhr einschließlich Mittagessen
als Tagesstättenkind mit einer Betreuungszeit von 45 Stunden in der Zeit von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr einschließlich Mittagessen

Öffnungszeiten
Die Villa Kunterbunt ist Montags bis Freitags von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet.

Schließungszeiten
Drei Wochen in den Sommerferien und zwischen Weihnachten und Neujahr, nach Absprache.
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Mahlzeiten

Frühstück
Wir praktizieren in unserer Einrichtung das sogenannte "gleitende" Frühstück, d.h. die Kinder legen den Zeitpunkt ihres Frühstücks innerhalb eines vorgegebenen Rahmens selber fest. Das Frühstück wird jeden Morgen in der Einrichtung frisch zubereitet. Da alle Kinder das gleiche Frühstück zu sich nehmen können, entfällt der Neid auf das vermeintlich "bessere" Frühstück des Tischnachbarn. Die Kinder suchen den gedeckten Frühstückstisch auf, schmieren ihre Brote, soweit möglich, selbst und treffen sich dort mit anderen Kindern.

Mittagessen
Das Mittagessen wird von den Tagekindern in den Gruppen eingenommen. Auch hier ist ein Wechsel in eine ander Gruppe nach Absprache möglich. Dabei wird Wert auf eine gemütliche und entspannte Atmosphäre gelegt. Die Kinder decken unter Anleitung die Tische und regeln auch das Abräumen, so das mit der Zeit eine immer größere Selbständigkeit erreicht wird. Auch das Händewaschen vor und das Zähneputzen nach dem Essen gehören zum Alltag der Kinder.

Obstzeit
Am Nachmittag gibt es noch eine Obstmahlzeit. Hier entscheiden die Kinder selbst, ob sie an dieser Mahlzeit teilnehmen möchten oder nicht.

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Naturräume

Unser Außengelände bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten, Natur zu erleben. Dies sieht man schon am Aufbau des Geländes, das unseren Kindern viele unterschiedliche Spiel- und auch Rückzugsmöglichkeiten bietet. Durch monatliche Waldtage und einmal jährlich stattfindende Waldwochen, in denen wir den Lebensraum Wald entdecken und verstehen lernen, entwickeln die Kinder ein Gefühl für ihre Umwelt. Sie lernen, spielerisch die Natur zu schützen und verantwortungsvoll damit um zu gehen. Dies wird durch andere gezielte Aktionen auf unserem Gelände noch unterstützt. So entsteht ein gutes Miteinander mit gegenseitiger Achtung und Freiraum für jeden. Unsere Kinder gehen bei fast jedem Wetter nach draußen und sind daher alle mit Matschhosen, Gummistiefeln und Schneeanzügen ausgerüstet.
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Bewegung

Turnen
Unsere angeleiteten Turnangebote finden einmal in der Woche an festen Tagen statt. Die Gruppe setzt sich gruppenübergreifend aber altershomogen zusammen. Sie wird von einer Mitarbeiterin für ein Jahr betreut. Dieses Angebot ist für die Kinder verbindlich.

Die Bewegungsbaustelle
In unterschiedlichen Zeiträumen wird eine Bewegungsbaustelle als zusätzliches Angebot zur Verfügung gestellt. Sie kommt aus dem Bereich der Psychomotorik und unterstützt die ganzheitliche Förderung. Im Turnraum einigen sich die Kinder erst einmal darauf, welche Materialien sie verwenden möchten, da unser Platzangebot begrenzt ist. Danach können sie sich, im Rahmen ihrer eigenen Vorgaben, frei entfalten. Die entstehenden Bewegungsräume sind jedes Mal neu und richten sich nach den Bedürfnissen der Gestalter. Die Teilnahme an diesem Angebot ist freiwillig, kann immer von bis zu 10 Kindern genutzt werden und wird von einer Mitarbeiterin begleitet.
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Freispiel

Das Freispiel nimmt in unserem Alltag einen großen Raum ein. Im Freispiel können die Kinder selbst und spontan entscheiden, mit wem, wo, wie lange und womit sie spielen. Das Kind steckt sich selbst seine Ziele. Die Fachkräfte helfen ihm auf zurückhaltende Weise dabei, seine Ziele zu erreichen.

"Der Weg ist das Ziel! Hilfe zur Selbsthilfe! Hilf mir, es selbst zu tun!"

Bezugnehmend auf den pädagogischen Ansatz finden die MitarbeiterInnen im Freispiel der Kinder ein gutes Beobachtungsfeld vor, denn hier finden die Themen der Kinder ihren Ausdruck. Hier stellen die Kinder auch Können unter Beweis und verarbeiten ihre Erlebnisse un Erfahrungen.
Den Kindern stehen verschiedene Freispielmöglichkeiten zur Verfügung. In den Gruppenräumen gibt es Puppen-, Bau- und Kreativecken, doch auch die anderen Räume können zum Freispiel genutzt werden. Ergänzend bietet das Außengelände mit festem und beweglichen Material reichlich Gelegenheit, Fantasie und Spielfreude auszuleben.
Freispiel stellt ein unerlässliches Element in der Elemntarpädagogik dar. In ihm können Kinder lernen, Entscheidungen zu treffen und dadurch selbständiger und selbstbewusster zu werden. Auch schafft es den Freiraum, sich selbst als Teil einer Gemeinschaft mit Grenzen und Regeln zu erleben.
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Der Nachmittag

Nach einer Mittagsruhe, in der vorgelesen oder eine CD gehört wird, starten die Kinder in den Nachmittag. Großen Wert legen wir dabei noch einmal auf genügend freie Zeit zum Spielen, die drinnen oder draußen stattfinden kann. In regelmäßigen Abständen finden Arbeitsgemeinschaften zu den unterschiedlichsten Themen statt, an denen die Kinder sich freiwillig beteiligen können. Rechtzeitig werden Teilnehmerlisten ausgehängt, in die sich die Kinder eintragen lassen können oder die Teilnahme wird an den besagten Tagen spontan abgefragt. Eine feste Einrichtung ist allerdings einmal in der Woche unser Singkreis, der von zwei Mitarbeiterinnen im Wechsel gestaltet wird. Ab 15:30 Uhr werden die verbleibenden Kinder in einer Gruppe betreut.
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Schulvorbereitung

Vorschulerziehung findet nicht erst im letzten Jahr vor Schulbeginn statt, sondern beginnt schon mit Eintritt in die Einrichtung. Unser Bildungsauftrag besteht nicht aus Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Dies sollte der Schule vorbehalten bleiben. Wir sehen unsere Schwerpunkte beim Kind darin, ihm in der Zeit bei uns zu helfen,
  • sich in seiner Umwelt gut zurecht zu finden
  • sein Selbstvertrauen zu stärken
  • seine natürliche Neugier und Lernmotivation zu fördern
  • die sozialen Fähigkeiten auszuweiten
  • Sinnzusammenhänge zu erfassen
  • seine sprachlichen Fähigkeiten zu erweitern
  • seine Fähigkeiten im kognitiven Bereich auszubauen
  • kreative Ausdrucks- und Darstellungsformen zu erleben
Dadurch gewinnt das Kind die Kraft, sich dem Abenteuer Schule stellen zu können.
Im letzten Jahr vor der Schule gehen wir noch einmal verstärkt auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder ein. Die "Spürnasengruppe" setzt sich gruppenübergreifend aus den Kindern zusammen, die jeweils im nächsten Sommer in die Schule wechseln, bzw. die sich als "Kannkinder" noch nicht festgelegt haben. Sie treffen sich einmal wöchentlich zu einem festen Termin und werden von zwei bis drei Mitarbeitern begleitet.
Es finden verschiedene Aktivitäten statt, die von der Gruppe vor- und nachbereitet werden. Durch Ausflüge z.B. zur Feuerwehr oder zum Krankenhaus erweitern die Kinder ihren Horizont und lernen, Ängste abzubauen.
Der Erwerb des Fußgängerpasses im Rahmen der Verkehrserziehung und Besuche in der jeweiligen Grundschule mit der Teilnahme an einer Unterrichtsstunde ist bei uns schon Tradition.
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