Pädagogik - Villa Kunterbunt e.V.

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Pädagogik

Ein Kind ist ein Wesen, das
  • eine eigenständige Persönlichkeit ist
  • Liebe und Anerkennung braucht
  • verschiedene Entwicklungsstufen durchlebt
  • seine Umwelt mit Kinderaugen sieht
  • neugierig ist, seine Umwelt erforschen und begreifen möchte
  • mitbestimmen möchte
  • einmal ein Erwachsener sein wird

Kind sein bedeutet heute
  • einerseits einer Medienflut gegenüberzustehen, dabei andererseits über weniger natürliche Spielräume zu verfügen
  • einerseits viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung zu haben, dadurch andererseits, wie Erwachsene, Termine zu haben und so weniger tatsächliche Freizeit
  • einerseits über massig Spielzeug zu verfügen, andererseits von den Herstellern und der Werbewelt als Konsument erkannt und benutzt zu werden und in Konsumdruck zu geraten
  • in schnell veränderlichen Familienverhältnissen aufzuwachsen und diese bewältigen zu müssen

Deshalb brauchen Kinder
  • soviel Freiheit wie möglich mit soviel Begleitung wie nötig
  • „Räume“, in denen sie ihr Leben ausprobieren können
  • andere Kinder, mit denen sie Gemeinschaft und Miteinander üben können
  • „Räume“, in denen sie sich selbst wahrnehmen und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung entwickeln können
  • Bewegungsfreiheit, damit sie sich eine äußere und eine innere Beweglichkeit erhalten können

Deshalb ist unsere Kindertagesstätte ein Ort,
  • an dem Kinder Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten erproben und weiterentwickeln können
  • an dem Kinder mitbestimmen dürfen
  • an dem Kinder miteinander spielend das Miteinander erlernen können
  • an dem Kinder Sicherheit erleben
  • an dem Kinder angenommen werden, wie sie sind
  • an dem Kinder Anerkennung erfahren
  • an dem Kinder unbeschwert spielen, singen, toben können
  • zum Leben
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Zielsetzungen

  • Spaß und Freude erleben
  • Lebenspraktische Fertigkeiten erweitern und festigen
  • Sicherheit und Beständigkeit erfahren
  • Wohlfühlen in der Einrichtung
  • Sozialer Umgang
  • Zum Weltbürger werden
  • Maßhalten lenen
  • Selbstbewusstsein
  • Kreativität
  • Spontanität
  • Natur- und Umweltbewusstsein
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Bildungsauftrag

Das Kindergartengesetz, kurz KiBiz, des Landes Nordrhein-Westfalen weist dem Kindergarten ausdrücklich einen eigenen Bildungsauftrag zu, den wir hier wie folgt verstehen:
Der Kindergarten soll
  • dem Kind helfen, sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen und sich im Leben zurecht zu finden.
  • das Kind zur Eigeninitiative und zum freien Tun ermutigen und zum Denken herausfordern.
  • das Kind in seiner Neugierde und seiner Freude am Entdecken und Experimentieren unterstützen.
  • dem Kind helfen, seine Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.

Die gesamte Bildungsarbeit, die der Kindergarten zu leisten hat, muss sich davon leiten lassen, dass das Spiel bei Kindern dieser Altersstufe eine zentrale Rolle einnimmt. Im Spiel findet das Kind die notwendige Förderung, die es in diesem Alter braucht.
Nur so können sich individuelle und soziale Fähigkeiten in ausgewogener Weise entwickeln. Bei allen Bildungsprozessen sollte deshalb vom Spiel ausgegangen und wieder zum Spiel hingeführt werden. In unserem Bildungskonzept gehen wir noch detaillierter auf die Einzelheiten ein.

Religiöse Erziehung
Wie schon oben erwähnt, sind wir eine Elterninitiative und unabhängig jeglicher Konfession. Unsere Kinder kommen aus den unterschiedlichsten Religionsrichtungen, die wir im Alltag respektieren. Unabhängig von der jeweiligen Konfession sind uns allerdings Werte wie
  • Toleranz
  • Rücksichtnahme
  • Solidarität
  • Gerechtigkeit
  • Dankbarkeit
sehr wichtig, so das diese Begriffe von uns vorgelebt und vermittelt werden. Ansonsten betreiben wir in unserer Einrichtung Brauchtumspflege.

Feste und Feiern
Wir feiern die Feste wie sie fallen, deshalb entscheidet der jeweilige Anlass darüber, ob die Familien der Kinder mit eingezogen werden.
St. Martin, Nikolaus und Weihnachten gestalten wir jedes Jahr etwas anders, so dass auch die Familienbeteiligung von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein kann. Karneval herrwcht auch in unserer Einrichtung der jecke Ausnahmezustand. Da ist bei uns Party in allen Räumen.
Auch die Geburtstage der Kinder und Mitarbeiter werden bei uns gefeiert. Dabei kommt es immer auf die Wünsche der einzlenen Hauptpersonen an, wie das Fest gestaltet wird.

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Ansätze

Situationsorientierter Ansatz
In unserer pädagogischen Arbeit halten wir uns an den situationsorientierten Ansatz. Dieser beinhaltet, dass „ Situation“ all das ist, was die Kinder in ihrem Alltag erfahren und erleben, was sie also innerlich beschäftigt.
Die Themen der Kinder werden so zu Themen unserer Arbeit. Ausgang und Mittelpunkt aller pädagogischen Planung ist das Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen. Die Impulse für die Inhalte gehen also von den Kindern aus. Unsere erste Aufgabe liegt demnach in der detaillierten Beobachtung (Situationsanalyse) der Kinder.
Dabei interessiert uns:
  • Wie und was spielt das Kind?
  • Wovon erzählt es?
  • Wie und was malt es?
  • Wie bewegt / verhält es sich in der Gruppe?
  • Was berichten uns die Eltern von ihrem Kind?
Alle diese Informationen werden zusammengetragen und mit denen der anderen Kinder verglichen. Stellt man eine Häufung bestimmter Themen bei den Kindern fest, so wird überdacht, ob sich ein Projekt zu diesem Thema starten lässt.
Dies wird in Besprechungen mit den Kindern abgefragt, oder auch als Projekt zum freiwilligen Mitmachen angeboten. Während des Projektes bleiben immer wieder Freiräume für die Kinder, ihre eigenen Ideen mit einzubringen und zu verwirklichen.
In vielen verschiedenartigen Rückblicken werden die Eltern über die jeweils laufenden Projekte informiert. Beobachtungen der Kinder sind uns in allen Arbeitsbereichen wichtig. Die Beobachtungen werden schriftlich fixiert und in den Teamsitzungen besprochen. Sie bilden auch die Grundlage für Elterngespräche.
Außerdem ist es dadurch möglich, Defizite in einzelnen Bereichen wahrzunehmen, die Kinder entsprechend zu fördern und falls nötig über die Eltern an Fachpraxen weiterzuleiten ( z.B. Logopäden, Ergotherapeuten, Frühförderzentrum etc.)
Mehrmals im Jahr gestalten wir gruppenübergreifende Projekte, bei denen verschiedene Angebote für die unterschiedlichen Altersstufen angeboten werden. Diese Projekte laufen über mehrere Wochen und finden ihren Abschluss in einem Event unterschiedlichster Art, z.B. Fest, Ausstellung, Vorführung oder ähnliches.

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Übergreifend

Gruppenübergreifend
Unsere Kinder können im Laufe des freien Spiels die Gruppen wechseln. Sie müssen diesen Wechsel, soweit es ihnen möglich ist, selbst organisieren, d.h. sie fragen eine Betreuerin der Besuchsgruppe und melden sich bei einer Mitarbeiterin der eigenen Gruppe ab. Beim Besuch müssen sie sich den Regeln der jeweiligen Gruppe anpassen.
Jeweils zwei Kinder einer Gruppe dürfen nach der Bringzeit im Flur spielen. Bevor sie den Flur aufsuchen, wird sich natürlich abgemeldet und bei Beendigung des Spieles aufgeräumt. Auch können in dieser Zeit, mit den gleichen Konditionen, die Turnhalle (sofern sie frei ist), der Platz vor dem Aquarium und das Büro genutzt werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Kinder nach draußen gehen, wenn sie sich an die abgesprochenen Regeln halten. Während des Freispiels besteht außerdem für die Kinder die Möglichkeit, verschiedenen Beschäftigungsangebote anzunehmen.
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